Überbrückungszeit

Überbrückungszeit, Überbrückungshilfe, Überbrückung

Wieder vergeht Tag um Tag und Woche um Woche. Ich hänge in der Überbrückungszeit. So nenne ich die Zeit, in der ich erkannt habe, dass ich an einer Depression erkrankt bin. In dieser Depression Lebe ich, bin ich gefangen. Täglich grüßt das Murmeltier. Und Überbrückungszeit nennt es meine Hausärztin, weil ich in der Phase bin, in der ich auf praktische Hilfe vor Ort warte. Warten muss, mir sind die Hände gebunden. Sie meint damit den Start meiner Therapie. Und dann ist ja noch das Warten auf den Bescheid der Rentenversicherung zur Reha. Der Bescheid, so die Prognose meiner Ärztin, sowie meiner zukünftigen Therapeutin, die mir bereits im Erstgespräch etwas in dieser Art angedeutet hat, lautet in erster Instanz “Ablehnung”.

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Wenn ich dir helfen kann und andere gute Ratschläge

der Weg ist verbarrikadiert

Vielen Dank! Nein, es ist jetzt nicht böse oder sarkastisch gemeint. Also von mir, sprich – mein “Vielen Dank!”. Ich weiß du und die anderen meinen es gut mit mir, so hoffe ich. Doch dein, es wird schon wieder, hilft mir nicht. Ich sehe das ‘Werden’ nicht! Kein Fortschritt, kein Weg. Und wenn, die Türen und Wege sind versperrt – ich habe weder einen Schlüssel noch eine Landkarte.

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