letztes Jahr im September habe ich an einem Video-Contest teilgenommen und tatsächlich den Hauptpreis gewonnen. Schon bald werde ich unseren „Nova Scotia Dream Vacation“ mit meiner Frau Nicole antreten und den Gewinn einlösen. Zurzeit sind wir in den letzten Vorbereitungen hierzu.
Nach dem wir im vergangenen Jahr schon recht bald einen geeigneten Zeitpunkt für unsere Reise gefunden hatten gingen die Vorbereitungen auch schon los.
Etwas neues für uns, denn sonst buchen wir einen Flug und einen Mietwagen sprechen vorher kurz ab was wir sehen wollen um die ungefähre Route zu wissen und buchen höchstens für die ersten 1-2 Nächte eine Unterkunft vor, danach geht dann alles nach dem Prinzip hier gefällt es uns hier bleiben wir und reisen dann weiter wenn es uns beliebt.
Nun aber waren wir gezwungen unsere Route direkt zu bestimmen und festzulegen, denn der Sponsor des Gewinns das „Nova Scotia Department of Tourism, Culture and Heritage“ möchte alle Leistungen vorab bezahlt wissen, damit wir keine Probleme bekommen.
Unser Reiseverlauf sieht zunächst vor, dass wir die ersten Tage in der Region von Halifax bleiben um uns mit dem Sponsor zu treffen und uns zu akklimatisieren. Dann geht es fast einmal komplett durch und um Nova Scotia herum, einige Orte lassen wir außen vor die wir bereits kennen wiederum andere besuchen wir nochmals, da sie uns so gut gefallen haben.
Von Halifax aus schlagen wir einen südlichen Bogen über Herring Cove, Peggy’s Cove, Mahone Bay, Lunenburg nach Liverpool. Auf den Stationen wollen wir lediglich kurze Stops einlegen um zu fotografieren. In Peggy’s Cove würden wir aber gerne noch das „preservation area“ (vergleichbar mit unserem Naturschutzgebiet) besuchen um dort unsere Beine ein wenig an die kommenden Wanderungen zu gewöhnen.
Danach geht es weiter zum Kejimkujik Seaside Adjunct, hier geht dann eine unserer ersten Wanderungen los. Übernachten werden wir dann in Shelbourne.
Es folgt ein Tag der uns die Küstenstraße abklappern lässt über Barrington Woolen Mill, Cape Sable Island, Shag Harbour, Cape Forchu, Yarmouth, Sandfort und Gilbert Cove mit Fotostopps nach Digby.
Neben dem Balancing Rock, Brier Island und einer Whale Watching tour wollen wir uns noch das Point Prime Lighthouse ansehen.
Von Digby zieht es uns über Bear River zum Kejimkujik National Park für den wir einige Tage eingeplant haben.
Nach Keji führt uns der Weg zum Cape Blomindon und Cape Split nach Halls Harbour. Dann geht es über Grand Pré zum Five Island Park, wo noch das Cape d’Or und Cape Chignecto anstehen.
Wir werden uns die Confederation Bridge ansehen und die Joggins Fossil Cliffs ansehen bevor wir nach Oxford reisen. Dann stehen die Balmoral Grist Mill und die Sutherland Steam Mill sowie das Jost Vineyard zur Besichtigung an.
Wir werden darauf hin ein wenig Action benötigen und werden die Anchors Above Zipline strapazieren ein Park mit zwei Seilbahnen von denen die eine ca. 335 Meter lang und ca. 73 Meter hoch ist und die andere immerhin 274 Meter lang und 57 Meter hoch. Mit dem Big Island Merigomish und Cape George lassen wir den Tag dann doch wieder etwas ruhiger ausklingen.
In Windsor werden wir bei der diesjährigen Pumpkin Regatta dabei sein, als Zuschauer versteht sich natürlich. Es folgt eine längere Autofahrt die uns für die restlichen Tage nach Cape Breton verschlägt.
Ein wenig Kultur beim Celtic Colours Festival und das Treffen mit weiteren Freunden ist angesagt schließlich ist auch Thanksgiving an diesem Wochenende!
Spektakulär starten wir unsere Abenteuer am Cabot Trail mit dem Skytrekking einem Rundflug über die Highlands von Cape Breton.
Wir werden dann fast jeden Tag wandern und die Natur genießen und so dem Cabot Trail mit verschiedenen Stopps den Wanderungen im Cape Breton Highlands National Park von Ost nach West folgen.
Aber leider heißt es dann schon bald wieder Abschied nehmen und eine Tagesautofahrt zurück nach Halifax von wo aus der Rückflug nach Frankfurt unseren Traumurlaub beenden wird.
Während unseres Aufenthalts in Nova Scotia werden wir in unregelmäßigen Abständen einen kleinen Bericht auf Nova Scotia Blogs veröffentlichen.

Die 290 km lange Bay of Fundy, ein einzigartiges Ökosystem, das New Brunwick von Nova Scotia trennt, ist als Finalist für die „New 7 Wonders of Nature“ nominiert worden. Und das aus gutem Grund. Zweimal täglich findet hier ein Austausch des Wassers statt. Ebbe und Flut sind so gewaltig, daß die Einheimischen sagen, „das Meer atmet zweimal am Tag tief ein und aus“, und zwar etwa 100 Milliarden Tonnen Wasser. Und das ist tatsächlich der Weltrekord. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt einzigartige 14 Meter, was der Höhe eines vierstöckigen Hauses entpricht. Bei Flut ist die Bucht übersät mit kleinen von Bäumen gekrönten Inseln. Ebbe hingegen verwandelt die Insel in das faszinierende Kap Hopewell mit seinen typischen Blumentopf-Felsen. Dann kann man buchstäblich auf dem Meeresboden spazieren gehen oder sechs Stunden später die von der Brandung geschaffenen Höhlen erkunden und die mit Bäumen bewachsenen Spitzen der Felsen mit dem Kayak umfahren.

Wir freuen uns, wenn Sie für die Bay of Fundy stimmen: http://www.votemyfundy.com

Bay of Fundy Tourism: http://bayoffundytourism.com

Quelle: Canadian Tourism Commission

Marc's Schweden Tour

Promotion Tour für das Projekt “WeForest” in Schweden und Dänemark

Marc Schoepke, Abenteuerpaddler und Outdoor-Profi, hat bereits mit verschiedenen Kajak-Aktionen auf die Bedeutung des aktiven Klimaschutzes aufmerksam gemacht. Seine mehrwöchigen Aktionen führten ihn z.B. im Sommer 2008 mit dem Kajak von Bremen nach Schweden. Im Januar 2010 führte ihn seine erste Winter-Tour unter dem Motto: “Laufen und Frieren für das Klima” 130 Kilometer durch Hessen, Bayern und Thüringen. Übernachtet wurde trotz Minusgraden stets im Zelt. Marc lebt mittlerweile in Neuseeland und ist international für das Klimaschutzprojekt “WeForest” tätig.
Über seine Paddel-Tour: “Kattegatt-Göta-Kanal-Ostsee-Deuschland” die kurz vor ihrem Start steht berichtet er in seinem Blog Outdoor-Discovery.

Ich wünsche Marc viel Erfolg und Glück auf seiner Tour!

Kattegatt-Göta-Kanal-Ostsee-Deuschland


Stonehenge

Der Name Stonehenge stammt aus dem Altenglischen und bedeutet soviel wie „hängende Steine“. Der zweite Bestandteil des Namens, Henge, wird heute als archäologische Bezeichnung für eine Klasse jungsteinzeitlicher Bauwerke verwendet, die aus einer kreisförmigen, erhöhten Einfriedung mit einer innen liegenden Vertiefung bestehen. Stonehenge selbst ist nach der derzeitigen Terminologe ein so genanntes atypisches henge, da seine Aufschüttung innerhalb des Grabens liegt. Es gehört seit 1918 dem englischen Staat. Verwaltet und touristisch erschlossen wird Stonehenge vom English Heritage, seine Umgebung vom National Trust. Die Stätte und die Umgebung gehören seit 1986 als Teil der Stonehenge, Avebury and Associated Sites zum Weltkulturerbe.

Der Komplex wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet, die sich über einen Zeitraum von etwa 2000 Jahren erstrecken. Nachweislich wurde das Gelände aber bereits vor der Errichtung und auch noch lange Zeit nach der jungsteinzeitlichen Hochphase genutzt. Drei große Pfostenlöcher befinden sich in der Nähe des heutigen Parkplatzes, sie datieren aus dem Mesolithikum, etwa um 8000 v. Chr. Im Umkreis der Kultstätte wurden in Bodenproben Aschereste von Feuerbestattungen aus einer Zeitspanne zwischen 3030 bis 2340 v. Chr. gefunden, die darauf hindeuten, dass der Ort vor dem Aufstellen der Steine eine Begräbnisstätte war. Die jüngsten kultischen Nutzungen sind etwa für das 7. Jahrhundert nach Christus feststellbar, hier ist ein Grab eines enthaupteten Angelsachsen zu erwähnen. Stonehenge

Die verschiedenen Phasen der Aktivitäten in Stonehenge zu datieren und zu verstehen ist schwierig. Frühe Grabungen, die nicht mehr unseren heutigen Standards entsprechen und nur wenige C-Daten (Radiokohlenstoffdatierung) erschweren das Ganze.

Die Ausrichtung erfolgte so, dass am Morgen des Mittsommertags, wenn die Sonne im Jahresverlauf am nördlichsten steht, die Sonne direkt über dem Fersenstein aufging und die Strahlen der Sonne in gerader Linie ins Innere des Bauwerks, zwischen die Hufeisenanordnung, eindrangen.

Es ist unwahrscheinlich, dass eine solche Ausrichtung sich zufällig ergab. Der nördlichste Aufgangspunkt der Sonne ist direkt abhängig von der geografischen Breite. Damit die Ausrichtung korrekt ist, muss sie für Stonehenges geografische Breite von 51° 11′ genau errechnet oder durch Beobachtung ermittelt worden sein. Diese genaue Ausrichtung muss für den Plan der Anlage und die Platzierung der Steine in zumindest einigen der Phasen von Stonehenge grundlegend gewesen sein. Der Fersenstein wird nun als ein Teil eines Sonnenkorridors gedeutet, der den Sonnenaufgang einrahmte. Stonehenge

Stonehenge könnte unter anderem dazu benutzt worden sein, die Sommer- und Wintersonnenwende und die Frühlings- und Herbsttagundnachtgleiche, und damit die wichtigen jahreszeitlichen Wendepunkte vorauszusagen. Priesterkönige benutzten dieses Wissen vielleicht, um das Überleben der hart arbeitenden Menschen in der Landwirtschaft zu sichern, da Aussaat und Ernte davon abhingen. Stonehenge war eventuell also eine Art Kalender und diente zur Vorhersage der verschiedenen Jahreszeiten anhand der Positionen von Sonne und Mond zur Erde.

Nach neuesten Forschungsergebnissen scheint hierbei der Mondlauf eine weitaus größere Rolle gespielt zu haben, als bisher angenommen. Stonehenge könnte auch ein religiöser Versammlungsort gewesen sein. Die politische Macht lag eventuell in den Händen vom Volk verehrter Priester.

Quelle: Wikipedia
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